ab 4 Jahren

Auf einem Bauernhof leben viele Hühner und Schweine und verbringen dort eine glückliche Zeit…

Die Hühner und Schweine sind sehr höflich zueinander, aber trotzdem spielt kein Huhn jemals mit einem Schwein.

Nur das Schwein Albin ist unglücklich. Er hat von Geburt an eine weiße Haut und die anderen Schweine lachen ihn deswegen aus. Eines Tages wird Lila, das Huhn, aus dem Stall verjagt, weil sie kein Ei mehr legen kann. So kommt es, dass die beiden sich anfreunden, ungeachtet der gehässigen Bemerkungen der anderen Hühner und Schweine.

Als es Abend wird, beschließen Albin und Lila, draußen auf dem Hof zu bleiben, doch es ist nicht leicht, einen Schlafplatz zu finden, der für beide gemütlich ist… Auf dem Misthaufen zusammengekuschelt, sind sie die einzigen, die den gefährlichen Eierdieb entdecken, der sich an den Hühnerstall anschleicht.
Wird es ihnen gelingen, ihn zu überlisten?

Die Inszenierung behandelt das aktuelle Thema des Umgangs mit fremden Kulturen und der Schwierigkeit, das eigene Anderssein zu akzeptieren. Zwei Außenseiter begegnen einander und müssen sich bei ihrer Annäherung immer wieder mit den eigenen Vorurteilen gegenüber der anderen Tierart auseinandersetzen. Ein schwieriger, doch sehr bereichernder Prozess, der sich unter anderem darin äußert, dass das Schwein krähen und das Huhn grunzen lernt. Die Freundschaft gelingt, und sie bewährt sich in der Abwehr einer Bedrohung des Hühnerhofs.

Das komplexe Thema wurde mit viel Witz, Musik und Gesang in offener Spielweise mit Textilfiguren auf einer als Bauerhof gestalteten Bühne inszeniert.
Das Projekt wurde vom Kulturamt der Stadt Kassel und vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

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Spieldauer

Figuren und Spiel

Bühne

Regie

ca. 40 Minuten

Anne Weindorf

Albert Völkl

Bernd Witte

Foto

Carsten Herwig

Produktion

Produziert nach ALBIN und LILA  von Rafik Schami
Carl Hanser Verlag GmbH & CO.KG

Information

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